Was ist Redundanz?

In der Technik bedeutet „Redundanz“, dass bestimmte Einrichtungen mehrfach vorhanden sind. Systeme können auf sehr unterschiedliche Art und Weise redundant ausgeführt werden, und dieses Verfahren hat ebenso großen Einfluss auf die Zuverlässigkeit.

Wie Adésys mit der Redundanz umgeht

Die Weiterleitung kritischer Alarmmeldungen erfolgte traditionell über analoge Telefonleitungen (PSTN) und ISDN. Ab 2019 werden die herkömmlichen Festnetzleitungen abgeschafft, und das bedeutet auch das Ende der ISDN1/2-Technik. Im Laufe der Jahre wurden zahlreiche analoge Anschlüsse (auch PSTN oder Festnetzanschlüsse genannt) bereits durch digitale Anschlüsse ersetzt. Die Weiterleitung von Meldungen über Störungen in Prozessen und an technischen Anlagen erfolgt über Voice over IP (VoIP) und GSM.

Die Verfügbarkeit dieser moderneren Formen ist nicht immer so hoch wie die der herkömmlichen Telefonleitungen. Die Downtime von Providern von Internet- und GSM-Verbindungen sowie beispielsweise das Risiko „hängender“ Internet- bzw. VoIP-Modems sorgen dafür, dass ein zusätzliches Fangnetz vorgesehen werden muss, um ein wasserdichtes System für die telefonische Alarmierung zu erhalten.

Um die Zuverlässigkeit einer telefonischen Alarmmeldung zu garantieren, reicht ein einziger Telefonanschluss oft nicht aus. Wenn kein analoger Anschluss oder VoIP-Anschluss zur Verfügung steht, können GSM oder Internet dafür sorgen, dass kein Ereignis unbemerkt bleibt.

Spannung

Internetmodems, mit denen Einwählverbindungen realisiert werden, sind mit einem Netzteil ausgestattet. Bei einem Spannungsausfall funktionieren diese Modems nicht mehr; sie können dann auch nicht mehr angerufen oder alarmiert werden. Unsere Lösungen sind darum mit einer eingebauten Notstromversorgung ausgestattet.

Führende Versicherungsgesellschaften empfehlen eine solche Systemüberwachung, vor allem bei kritischen Installationen.