In den Niederlanden gibt es verschiedene Versicherer, die sich auf die Prävention und Versicherung von Risiken im Agrarsektor spezialisiert haben. Versicherer stellen dabei wichtige Anforderungen an ihre Versicherungsnehmer. Um Missverständnisse hinsichtlich des Versicherungsschutzes zu vermeiden, ist es wichtig, dass Sie die für Ihre Versicherung geltenden Bedingungen kennen. Diese finden Sie in Ihrer Police. Die Verpflichtungen in Bezug auf das gewählte Meldegerät und dessen Handhabung unterscheiden sich in der Regel nur geringfügig von Versicherer zu Versicherer.

Wichtige Punkte, die von den Versicherern zu beachten sind, im Überblick

  1. Das Alarmsystem darf nicht von der Netzspannung abhängig sein, sondern muss unabhängig funktionieren können. Das System muss daher über eine eigene Batterie mit ausreichender Kapazität verfügen.
  2. Aufgrund von Verschleiß werden die Batterien alle drei Jahre ausgetauscht.
  3. Die Alarmgeräte müssen wöchentlich getestet werden.
  4. Sichern Sie die Alarmgeräte sowohl auf der Stromversorgungs- als auch auf der Signalseite gegen Überspannung.
  5. Eine Alarmmeldung wird immer an mindestens zwei Telefonnummern (von einer oder mehreren Personen) weitergeleitet.
  6. Diese Personen handeln in einer Alarmsituation schnell, effektiv und angemessen. Die Anforderungen an die Reaktionszeit können je nach Versicherer unterschiedlich sein.
  7. Der Alarmmelder wird als erstes an das Telefonnetz angeschlossen, sodass ein Alarm immer Vorrang vor anderen angeschlossenen Geräten hat.
  8. Die Netzwerke, über die der Alarmmelder Alarm auslösen kann, sind redundant ausgeführt (z. B. Festnetztelefonie und Mobilfunk kombiniert in einem Alarmgerät).
  9. Der Melder ist mit einer automatischen Wahlwiederholung mit Annahmeverfahren ausgestattet.

Lesen Sie den kompletten Wissensartikel über Risiken im Agrarsektor.

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